Seilbahn & Rittner Bahn

Der Ritten als beliebter Sommerfrischeort

Am Ritten wurde die Sommerfrische sozusagen erfunden, denn seit 1505 ist es bei den Bozner Familien Brauch, jedes Jahr im Sommer in die "Frisch" zu gehen. Früher dauerte die Sommerfrische genau 72 Tage. Am 29. Juni machten sich die wohlhabenden Bozner mitsamt Kinder, Hausrat und Wäsche auf den Weg, um auf dem Bozner Hausberg den Sommer zu verbringen.

Als am 13. August 1907 die Rittner Zahnradbahn eröffnet wurde - damals eine Weltrarität - konnte man erstmals die knapp 1.000 Höhenmeter ohne Anstrengung überwinden. Die Bahn startete auf dem Waltherplatz in Bozen und sollte in der Zeit der Belle Époque den Berg für wohlhabende Touristen zugänglich machen.

Bis in die 60er Jahre wurden mit der Zahnradbahn nicht nur Personen, sondern auch Güter auf den Ritten befördert.

Im Jahr 1966 wurde anstelle der Zahnradbahn eine zeitgerechtere Seilschwebebahn errichtet. Nach rund vier Jahrzehnten wurde auch diese Seilschwebebahn durch die neue Rittner Seilbahn ersetzt, die nun seit 2009 im Vier-Minuten-Takt die Landeshauptstadt Bozen mit Oberbozen verbindet.
Diese Umlaufbahn bringt in nur 12 Minuten bis zu 35 Personen, aber auch Fahrräder und Kinderwägen, auf den Ritten.

Zwischen den Rittner Ortschaften Oberbozen, Wolfsgruben, Lichtenstern und Klobenstein verkehrt noch heute das ganze Jahr über das beliebte "Rittner Bahnl". Zusätzlich zur historischen Rittner Bahn - eine eisenbahntechnische Rarität - kommen heute noch zwei weitere Garnituren zum Einsatz.
Die Rittner Schmalspurbahn verbindet in 16 Minuten Klobenstein mit Oberbozen.
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